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Warum Weihnachten wie wir es kennen?

Die Grundlagen für Weihnachten wurden im Jahre 325 geschaffen. Damals bestätigte das Konzil von Nicäa Jesus Christus als Gottheit, gleichberechtigt neben Gott Vater.

Zunächst setzte sich bei den Christen der 6.Januar (Epiphanias) als Festtag durch, wurde aber später zum Fest der Heiligen Drei Könige abgeändert. In der Ostkirche wird heute noch am 6. Januar Weihnachten gefeiert. Die zehnte Morgenstunde ist dabei der Taufe Jesu Christi gewidmet.

354 bestimmte dann Papst Gregor für die Westkirche den 25. Dezember zum Tag Jesu Geburt. Die Kirchenpolitik versuchte damit vorchristliche Riten mit ihren eigenen Festen zu verschmelzen.

Von jeher wurde in vielen Kulturen die Wintersonnenwende und damit das Herannahen des nächsten Frühlings zelebriert.

Ein heidnisches Fest, das eng mit dem neuen Brauch Weihnachten verknüpft wurde, waren die römischen Saturnalien. Dieses Fest zu Ehren des Gottes der Ernte, Saturn, begann jeweils am 19. Dezember und dauerte sieben Tage lang.

In Nordeuropa gab es das Yule - Fest, bei dem riesige, mit Zweigen und Bändern geschmückte Baumstämme zu Ehren der Götter und der Sonne verbrannt wurden.

Im Mittelalter kamen die Krippe von Jesu Geburt und Weihnachtslieder zu den bisherigen Festbräuchen hinzu.